Eine spanische Lernreise – A Spanish language-learning journey

Eine spanische Lernreise

Wenn du einen wirklich motivierten Lerner kennenlernen willst, hast du hier die Gelegenheit dazu! Sam ist Amerikaner und bloggt auf „Give me Fluency„. Ich habe für seinen Blog einen Artikel mit dem Titel „My English Journey (How to Stay Motivated)“ geschrieben – und hier ist sein Artikel für mich.

Er hat sich im August letzten Jahres zum Ziel gesetzt hat, in sechs Monaten Spanisch zu lernen. Wie und ob das funktioniert hat, kannst du im heutigen Beitrag nachlesen. Sams Originalbeitrag in englischer Sprache findest du direkt im Anschluss an den deutschen Artikel, ebenso den Link zu seinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

 

Meine spanische Lernreise

Spanisch ist eine faszinierende Sprache und Spanien ist ein sehr faszinierendes Land. Das Klima. Die Kultur. Die Flamencomusik. Das Essen. Das ist alles gut. Ich war allerdings noch nie in Spanien. Das ist auf jeden Fall auf meiner To-Do-Liste. Ich würde sehr gerne dorthin fahren und alle diese Dinge, die ich genannt habe, ausprobieren. Das Land hat etwas, was mich schon immer interessiert.

Ich bin in Texas und New Mexico aufgewachsen, und jetzt lebe ich in Arizona, mitten in der Wüste. Warum ich das erwähne? Viele Menschen wandern hierher aus Mexiko und von zentral- und südamerikanischen Ländern ein. So entstand der Einfluss der spanischen Sprache auf unser amerikanisches Englisch, besonders in den südlichen Vereinigten Staaten. Ich bin mit den Klängen der spanischen Sprache aufgewachsen – nicht die ganze Zeit, aber genug, um mich an die Klänge und die Akzente zu gewöhnen. Ich gewöhnte mich auch an die Kultur der Menschen von weiter unten. Aber das war schon alles, weil ich nicht in der Lage war, in Spanisch zu sprechen, zu lesen oder zu schreiben.

Als ich in die 11. Klasse der High School in New Mexico kam, entschied ich mich, Spanisch als eines meiner Wahlfächer zu nehmen. Es war meiner Meinung nach die beste Zeit, mit dem Lernen einer Sprache zu beginnen. Ich glaube, ich lernte die Basics so ziemlich im ersten Jahr. Mir gefiel das und ich lernte sehr fleißig, immer mit dem Versuch, in den Unterrichtsstunden vorwärts zu kommen. Ich nahm also auch das zweite Jahr Spanischunterricht. Ich konnte danach nur auf einem sehr niedrigen Niveau sprechen. Mein Leben ging weiter, das Lernen hörte auf und nach und nach vergaß ich das bisschen Spanisch, dass ich gelernt hatte.

Viele Jahre lang sagte ich zu mir selbst, dass ich irgendwann wieder damit anfangen würde, Spanisch zu lernen. Es passierte nur nie … bis zum August 2015. Nachdem ich Videos von Polyglotten auf YouTube gesehen, einiges über geeignete Selbstlerntechniken und Italienisch gelernt und mich nebenbei mit anderen Sprachen beschäftigt hatte (das ist eine andere Geschichte …), beschloss ich, dass es an der Zeit war, wieder mit Spanisch anzufangen. Jetzt wusste ich ja, wie man effektiv lernt und schnelle Fortschritte in kurzer Zeit machen kann.

Vorbereitung ist für mich ein wichtiger Faktor, wie er es auch für jeden anderen Sprachlerner sein sollte. Ich bin jemand, der eine Struktur braucht, um Erfolg zu haben. Wenn ich nur ins kalte Wasser geworfen werde, wird sich bei mir der Erfolg nicht einstellen. Aber wenn man mir die Chance gibt, mich vorzubereiten und einen Handlungsplan auszuarbeiten, dann ist der Erfolg praktisch vorprogrammiert. Ich bereitete mich also gut vor. Ich ging zu meinem Bücherregal und schaute meine alten und verstaubten Spanischbücher aus meiner Sprachlern-Vergangenheit durch, aber keines von ihnen war das, wonach ich suchte. Also machte ich folgendes:

Ich kaufte ein wirklich gutes Spanisch/Englisch-Wörterbuch. Ich glaube, ich habe das beste Wörterbuch, zumindest für mich, gewählt, das „Webster’s New World Concise Spanish Dictionary, zweite Auflage“.

Ich erwarb zwei Glossika Spanischkurse – „Castilian Spanish“ und „Mexican Spanish“ – und lud sie mir herunter. Wenn ich mich nicht entscheiden kann, welchen ich zum Lernen hernehmen soll, dann nehme ich beide!

Ich legte mir einige verschiedene Nachrichten-Webseiten in Spanisch unter meinen Favoriten ab.

Ich legte ein Konto bei Italki.com an und suchte mir einige Leute, die spanische Muttersprachler waren (egal woher) und Englisch lernen wollten.

Ich begann, den Duolingo App Spanischbaum aufzubauen.

Ich setzte mir ein Ziel. Mein Ziel war nicht, Spanisch nach sieben Tagen oder drei Monaten zu beherrschen, sondern nach sechs Monaten. Ja. Sechs Monate. Und ich nehme nicht das Wort „fließend“ in den Mund. Mein Ziel war, zumindest auf C1-Niveau hören, schreiben, lesen und sprechen zu können.

Ich plante, die Sprache immer in Einheiten zu lernen – also in Ausdrücken oder Sätzen -, soweit das möglich war. Wenn man im Kontext die Wörter lernt, bleiben sie besser haften.

Ich erinnerte mich noch gut an das spanische Alphabet und die Laute der einzelnen Buchstaben, aber ich traute mir selbst nicht so ganz, daher machte ich eine kurze Wiederholung des Alphabets und der Ausspracheregeln, die im Spanischen, ehrlich gesagt, ziemlich einfach sind (es hilft, dass das Spanische eine sehr phonetische Sprache ist). Ich begann meinen Lernprozess damit, im Internet einige Einstufungstests auszufüllen, um zu sehen, auf welchem Niveau ich war, denn es war schon lange her, in der High School, dass ich Spanisch zuletzt gelernt hatte. Ich merkte, dass viele Wörter, die ich damals schon einmal gelernt hatte, wieder zurückkamen. Wenn so etwas passiert, ist das Teil des „Reaktivierungsprozesses“, von dem du vermutlich schon von anderen Sprachlernen gehört hast, wenn sie darüber diskutieren, wie sie die Kenntnisse in Sprachen, die sie gelernt haben, aufrecht erhalten können. Also schnitt ich bei diesen Tests ganz gut ab. Ich konnte einiges verstehen, aber es war nicht großartig. Ich glaube, dass ich zu jener Zeit noch auf Anfängerniveau war, aber das war noch nicht einmal genug, um eine einfache Unterhaltung mit jemandem führen zu können. Aber es war zumindest eine gute Basis, auf die man aufbauen konnte.

Als ich also mein Sprachniveau kannte, wählte ich ziemlich leichte Artikel und Kurzgeschichten in Spanisch aus. Sehr einfache. Ich schrieb Wörter auf, die ich später nachschlagen wollte. Ich fand nämlich heraus, dass der Lesefluss unterbrochen wird, wenn ich andauernd Wörter während des Lesens im Wörterbuch nachschaute. Außerdem verliert man so leicht das Interesse an der Lektüre. Ich schaute also Wörter nach. Ich las die Texte immer wieder, immer wieder… und dann wendete ich mich anderen Artikeln oder Geschichten zu. Ich praktizierte das immer am Abend, jeweils etwa eine Stunde pro Tag.

Ich fahre jeden Tag etwa 25 Minuten zur Arbeit und 25 Minuten wieder zurück, fünf Mal die Woche. Zeitverschwendung war das für mich nicht. Ich nutzte diese Zeit, um die Glossika-Audiodateien anzuhören (zuerst alle des Kurses „Castilian Spanish“, anschließend die des Kurses „Mexican Spanish“). Ich hörte sie sogar, wenn ich zum Einkaufen fuhr. Falls du noch nichts von Glossika gehört hast: Das ist ein Kurs mit 3000 Sätzen, die du anhörst und nachsprichst. Du kannst ihn auf Wunsch mit einem Buch oder PDF-Dokument kaufen, das alle Sätze beinhaltet. Ich würde dir das empfehlen, wenn du deine schriftlichen Fähigkeiten und dein Leseverstehen trainieren möchtest. Lesen, Hören, Sprechen – alles passiert gleichzeitig. Glossika ist ausgezeichnet, zumindest meiner Meinung nach, und ist in und für vielen Sprachen verfügbar.

Ich beendete auch den Duolingo Spanischkurs innerhalb einiger Monate. Diesen Kurs findest du auf Duolingo.com

Nachdem ich eine ganze Zeitlang gelesen und mich mit Wortdefinitionen beschäftigt hatte, war es Zeit, einmal etwas anderes zu machen. Ich glaube, es ist wichtig, das Lernen häufig zu variieren, damit man nicht das Interesse verliert und motiviert bleibt. Während meines Lernprozesses habe ich herausgefunden, dass einige meiner Schwachpunkte der spanische Subjuntivo und die Verwendung einiger Präpositionen wie „para“ und „por“ waren. Ich recherchierte ein bisschen auf YouTube, um etwas zu finden, wo diese Probleme erklärt werden. Ich hatte schon einige Videos von Gordon und Cynthia von LightSpeed Spanish gesehen und fand heraus, dass sie auch zu diesen Themen, die ich verbessern wollte, Videos hatten. Und noch besser war, dass sie auch ein Buch geschrieben hatten mit dem Thema „Demystifying the Spanish Subjunctive“. Ich kaufte mir das E-Book und begann zu lernen.

Ich veränderte meine Gewohnheiten. Ich fing damit an, um 4.30 Uhr früh aufzustehen und mindestens eine Stunde zu lernen. Zu dieser Zeit war mein Kopf noch klar und mein Gehirn war wie ein frischer, neuer Schwamm. Ich arbeitete das ganze Buch in eineinhalb Monaten durch. Ich schrieb jeden Satz auf und übersetzte ihn – dabei schaute ich jedes Wort, das ich nicht wusste, nach. So lernte ich nicht nur die Verwendung des Subjunctivo sehr gut, sondern erwarb auch neues Vokabular, erschloss mir neue Satzstrukturen und verbesserte meine Übersetzerfähigkeiten um 500%° (Ich habe eine Rezension zu diesem Buch geschrieben – du findest sie hier: https://givemefluency.wordpress.com/2016/01/01/demystifying-the-spanish-subjunctive-book-review/

Kurz darauf kaufte ich das LightSpeed Spanish-Buch „Pocket Por & Para“ (diesmal für den Kindle) und arbeitete auch das durch. Ohne meine Routine zu unterbrechen machte ich einfach weiter. Mit diesem Buch war auf einmal alles klar und ich verwechselte die beiden Präpositionen nicht mehr. Außerdem konnte so mein Spanisch nur besser werden.

Also behielt ich diese Routinen bei, an jedem Tag der Woche. Nur an den Wochenenden erlaubte ich mir, ein bisschen später aufzustehen, gegen 6.30 Uhr (das ist für mich schon lange schlafen).

Was ich an den Wochenenden auch machte, war, Gespräche über Skype zu führen (mit den Leuten, die ich über Italki kennenlernte), um Sprechpraxis zu erhalten. Ich habe mit einigen Leuten über Skype gesprochen, halb in Englisch, halb in Spanisch. Das war eine großartige Übung. Ich habe Jaime aus Spanien kennengelernt. Toll an Jaime ist, dass sein Englisch schon sehr gut ist, so dass er lieber komplett mit mir in Spanisch sprach – was großartig für mich war. Wir haben sehr oft über verschiedene Themen gesprochen, das hat mir außerordentlich sehr geholfen. Etwas, was wir Sprachlerner lernen müssen, ist, dass wir sprechen müssen, um das Sprechen zu lernen. Da gibt es nichts zu deuteln.

Nachdem ich die beiden Bücher durchgearbeitet hatte, legte ich meinen Fokus mehr auf das Lesen. Ich gewöhnte es mir an, jeden Tag spanische Nachrichten zu lesen. Während der sechs Monate hörte ich neben all der anderen Arbeiten spanische Podcasts und spanische Musik, während ich das Haus putzte oder den Abwasch machte, mit dem Hund spazieren ging oder das Auto wusch. Ich verwendete auch die „Anki“-Flashcard-App und integrierte darin die Sätze, die mir schwerfielen.

Vor einigen Wochen waren die sechs Monate vorbei und ich habe mein Ziel erreicht. Mein Spanisch ist jetzt dank harter Arbeit und konsequentem Sprechen auf einem hohen Niveau. Ja! Es ist nicht perfekt, aber ich habe so viel gelernt. Gestern Abend habe ich wieder mit Jaime gesprochen. Wir haben uns über Geschichte unterhalten und über Krankheiten, über Russen, die Spanisch in Spanien lernen und viele andere Dinge, und das ohne dass wir Englisch verwenden mussten. Ich habe mein Ziel erreicht. Ich habe es geschafft. Es ist ein großartiges Gefühl, seine Ziele zu erreichen!



Wer hat diesen Artikel geschrieben?

Über Sam Arredondo:  Sam

Ich bin aus Arizona, USA, wo ich mit meiner Frau und meinem Sohn lebe.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass es durchaus möglich ist, eine Sprache autodidaktisch und durch harte Arbeit zu lernen. Ich habe Italienisch und Spanisch gelernt und mich nebenbei mit einigen anderen Sprachen beschäftigt, darunter auch Niederländisch und Esperanto. Ich lerne momentan ganz eifrig Koreanisch.

Meine Begeisterung für das Sprachenlernen brachte mich dazu, einen Blog darüber zu schreiben, um meine Reise zu dokumentieren. Momentan schreibe ich an meinem Buch „Give Me Fluency!“, es wird im Herbst 2016 erscheinen.




Das englische Original

A Spanish language-learning journey

Spanish is an intriguing language, and Spain is a very intriguing country. The climate. The culture. The Flamenco music. The food. It’s all good. But I have never been to Spain. It is, indeed, on my to do list. I’d very much like to get there and experience all these things that I’ve just mentioned. There is just something about the country that has always caught my interest.

I grew up in Texas and New Mexico, and now live in Arizona in the high desert. The reason I mention this is that around these parts, many people immigrate here from Mexico and from Central and South American countries, which has created the influence of the Spanish language on our American English, especially in the southern United States. I grew up hearing the Spanish language, not all the time, but enough to become very familiar to the sounds and the accents. I also became familiar with the culture of people from down south. But that was the extent of it, because I was not able to speak, read or write Spanish.

When I reached 11th grade in high school in New Mexico, I decided to take a Spanish class as one of my electives. I figured it was a good a time as any to get started learning the language. I suppose I learned the basics pretty well the first year. I really enjoyed it and studied very diligently, always trying to get ahead in the lessons. I went on to take Spanish class for a second year. I could speak on a very, very basic level after that. As life continued, the studying stopped and slowly the little bit of Spanish that I knew slipped away from me.

For many years, I told myself that I would study Spanish again someday. It just never happened… until August of 2015. After watching  videos of polyglots on YouTube, learning about proper self-study techniques, studying Italian, and dabbling in other languages (that’d be another story…), I decided it was time to get back into Spanish, now that I understood how to study efficiently and make good progress in a short period of time.

Preparation is important to me, as it should be to anyone learning a language. I am a person that needs structure to succeed. If you just throw me into the wind, success may not happen. But give me a chance to prepare and devise a plan of action, and success is within reasonable reach. I did a number of things to prepare. I went to my bookshelf to look at the ancient and dusty Spanish books from language-learner’s past, but none of them was what I was looking for. So this is what I ended up doing:

I bought a really good Spanish/English dictionary. I believe I chose the best one, for me anyway – the Webster’s New World Concise Spanish Dictionary, second edition.

 I purchased and downloaded two Glossika  Spanish Courses – Castilian Spanish and Mexican Spanish. When having a hard time deciding to choose which one to study, heck, study both!

I bookmarked a few different news websites that were written in Spanish.

I created an account on iTalki.com and looked for some people who were native Spanish Speakers (didn’t matter where they were from) who were learning English.

I began the Duolingo App Spanish tree.

I set a goal. My goal was to be proficient in Spanish in not seven days, not three months, but in six months. Yep. 6 months. And I’ll stay away from the word “fluent” for now. My goal was to be able to listen, write, read and speak Spanish at least at a C1 level by the end of the six months.

 I planned to always learn the language in “chunks” – phrases or sentences – if at all possible. While learning words in context, it “sticks” much better.

I still remembered, pretty much, the Spanish alphabet and the sounds that each letter made, but I didn’t want to trust myself, so I engaged in a quick review of the letters and the spelling rules, which honestly are pretty easy in Spanish (It helps that the Spanish language is very phonetic). I began my study by taking a couple of on-line Spanish proficiency test to see where I stood, since the last time I had studied Spanish was way back in high school. I found that by doing this, a lot of the words that I had learned way back in the day began to resurface. When this happens, this is part of the “reactivation process” that you may have probably heard other language learners speak about when they are discussing how to maintain the languages they have learned. I did okay on these tests, by the way. I could still understand a few things, but it wasn’t great. I believe at this time I was still at a beginner level, but it wasn’t enough to be able to have even a basic conversation with someone. However, it was a good base to build upon.

Now that I knew what level I was at, I chose to read very simple articles and short stories in Spanish. Very simple ones. I wrote down words to look up later. I found that if I continuously stop to look up words, it breaks the rhythm of the reading and it’s then easy to lose interest. I read. I looked up words. I read it again, and again…then went on to some different article or story. I did this in the evenings for about a month for approximately an hour a day.

I drive about 25 minutes to work and 25 minutes back home, five days a week. Waste time I did not. I used this time to listen to the Glossika audio (all the Castilian first, then later on, the Mexican Spanish). I even listened to it while driving to the store and back. If you haven’t heard of Glossika, it’s a course consisting of 3000 sentences that you listen to and repeat. You can purchase it with a book or PDF file of all the sentences, if you wish. I recommend it if you want to reinforce your writing and reading comprehension. Reading, listening, speaking – it all goes together. Glossika is excellent, in my opinion, and is available for, and in, many languages.

I finished the Duolingo Spanish course in a couple of months. You can find it at Duolingo.com.

After doing a whole bunch of reading and word-defining, it was time to change it up. I believe it is important to change the way I study every so often in order to not lose interest and to stay motivated. Through my study, I discovered that some big weak points for me were the Spanish subjunctive and when to use certain prepositions, like “por” and “para”. I did some research on YouTube in order to find something that explained these things. I had already watched some videos by Gordon and Cynthia of LightSpeed Spanish, and I found that they had shot some videos on these very things that I was trying to improve. And even better, I saw that they had written a book called “Demystifying the Spanish Subjunctive”. I purchased the Ebook version of this book, and began to study.

I changed my routine. I began waking up at 4:30 in the morning in order to study for at least an hour while my head was clear and my brain was like a fresh, new sponge. I went through the entire book in about a month and a half. I wrote down and translated every sentence, looking up words when I had to. Not only did I learn the uses of the subjunctive very well, but I gained new vocabulary, practice different sentence structures, and my translation skills were about 500% better! (I wrote a review of this book, which you can read here: https://givemefluency.wordpress.com/2016/01/01/demystifying-the-spanish-subjunctive-book-review/.)

Shortly afterward, I purchased LightSpeed Spanish’s book “Pocket Por & Para” (for the Kindle this time) and began to get after it. Without a hiccup in my routine, I continued on. With this book, all the confusion of these prepositions was gone and their correct usages became clear. In addition, my Spanish had no choice but to just get better.

So I kept up this routine every day of the week, except that on weekends I would get up a little later – about 6:30 am or so. (That’s me sleeping in, by the way.)

Another thing I did on the weekends was get on Skype and practice speaking (with those folks I met on iTalki). I’ve spoken with a few different people on Skype – half of the session in English, half in Spanish. It has been great practice. I met a guy named Jaime from Spain. The great thing about Jaime is that since his English is already at a very high level, he prefers to speak to me only in Spanish, which was awesome for me. We have spoken many times about different topics, and it has helped me tremendously. One thing that we need to understand as language learners is that if you want to learn to speak, you need to speak. There’s no two ways about it.

After finishing the two books, I switched my concentration to reading a lot more. I made it a habit to read the news in Spanish every day. Throughout the six months, in addition to everything else, I listened to Spanish podcasts and Spanish music while cleaning the house or doing the dishes, walking the dog and washing the car. I also used a flashcard app called “Anki” to input sentences that I had some trouble with for later review.

A couple of weeks ago, I hit the six months and reached my goal. Through hard study, and forcing myself to speak, I am now at a high level of Spanish. Nope. It’s not perfect, but I have learned so much. Last night, as a matter of fact, I spoke with Jaime once again. We spoke about history, about being sick, about Russian speakers learning Spanish in Spain and all kinds of other subjects, without having to use English. I hit my goal. I made it. It’s a great feeling to reach your goal.


Who wrote this article?

About Sam Arredondo:

I am from Arizona, United States, where I live with my wife and son.

In the past couple of years I have discovered that it is indeed possible to learn a language utilizing self-study and hard work. I have studied Italian and Spanish and dabbled in a bunch of other languages, among them Dutch and Esperanto. I am currently feverishly studying Korean.

My enthusiasm for language-learning has led me to write a blog about it in order to document my journey. I am currently working on my book, „Give Me Fluency!“ that will be released by fall of 2016.

3 Kommentare

  1. Tolle Tipps. Ich werde mal schauen, dass ich einiges davon umsetze 🙂 Genau mein Ding. Danke !

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