Hast du schon einmal etwas von ALBA gehört?

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Vermutlich hast auch du Assoziationen zum Begriff ALBA. Vielleicht denkst du dabei an die Stadt in Italien (siehe Foto), …

an den Basketballklub in Berlin, an eine Rosengattung, an ein liturgisches Gewand, an einen Motorradhersteller, an einen Radrennfahrer oder an eine Schauspielerin.

Schau einmal bei Wikipedia nach, was es da alles gibt – du wirst erstaunt sein! Und wenn du dann schon dabei bist, suche dir einen Artikel davon aus und lies ihn gleich noch in deiner Lernsprache.

Im Sprachbereich – du ahnst es sicher schon – meine ich aber etwas ganz Anderes damit.

Es ist eine Abkürzung aus den Worten „Anfangen“, „Lernen“, „Beenden“ und „Ausruhen“. Also A(nfangen), L(ernen), B(eenden) und A(usruhen).

Was bedeutet das?

Viele Lerner, vielleicht auch du, haben nämlich ein Problem. Du hast oft keine Lust und keine Energie, mit dem Lernen anzufangen.

Du schiebst den Beginn immer weiter hinaus, suchst dir Ersatzbeschäftigungen wie „nur noch schnell den Schreibtisch aufräumen“ oder „nur noch schnell jemanden anrufen“ oder flüchtest dich gleich in die kreativsten Ausreden wie „bis zum Urlaub ist es ja noch lange hin, außerdem sprechen am Gardasee eh alle Englisch und Deutsch“, „ich habe nur zehn Minuten Zeit, da lohnt es sich doch gar nicht“ oder „ohne meine Asterixtasse, die gerade in der Spülmaschine ist, kann ich sowieso nicht denken“.

Dennoch möchtest du aber die Sprache beherrschen, oder?

Das Ergebnis ist dann, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, Frust und schlechte Laune – und das unbestimmte Gefühl, wieder nichts geschafft zu haben.

Und dabei möchtest du doch so gerne Italienisch, Französisch, Spanisch oder Englisch lernen!

Was also tun?

Zäume das Pferd doch einmal von hinten auf.

Fange mit dem Ausruhen an.

Ja, du liest richtig – fange mit dem Ausruhen an.

Visualisiere ganz deutlich diesen Zustand.

Wie fühlst du dich?

Wie ist deine Laune, natürlich nachdem du gelernt hast, nachdem du die Schritte „Anfangen“, „Lernen“ und „Beenden“ ausgeführt hast?

Bist du stolz auf dich?

Möchtest du dich vielleicht sogar belohnen, mit einer Tasse Latte macchiato vielleicht oder mit einem Stückchen Schokolade?

Stelle dir das alles ganz ganz deutlich vor – und dann, wenn du dich in die gute Stimmung versetzt hast, fängst du an zu lernen.

Und? Schon Lust bekommen?

Und wenn du immer noch keine Lust hast?

Dann habe ich noch einen Tipp für dich.

Dann probiere es mit der Fünf-Minuten-Technik.

Du fängst einfach an, nach dem Motto „Augen zu und durch“.

Du setzt dir selbst eine Lernzeit von fünf Minuten fest – das ist nicht viel und macht dir normalerweise überhaupt nichts aus – und beginnst zu lernen.

Nach fünf Minuten entscheidest du, ob du weitermachst oder nicht.

Da erfahrungsgemäß der Anfang das Schwierigste ist, wirst du meistens weiterlernen und stolz auf dich sein, weil du diese Hürde gemeistert hast.

Und wenn du doch aufhörst?

Und auch wenn du beschließt, nach fünf Minuten wieder aufzuhören, dann denke daran, dass auch kurze Lerneinheiten sich aufaddieren.

Du wirst dein Ziel auch erreichen – und außerdem wirst du ja nicht jedes Mal nach fünf Minuten aufhören zu lernen!

Du wirst merken, dass der Trick gut funktioniert!

Probiere diese zwei Tricks einmal aus. Zumindest um zeitweilige Durchhänger aufzufangen sind sie sehr gut geeignet – und sie lassen sich nicht nur beim Lernen anwenden, sondern auch beim Sport oder bei der Hausarbeit.

Und gerade bei der Hausarbeit: Wenn diese schneller erledigt ist, bleibt doch mehr Zeit für die schöneren Dinge des Lebens, beispielsweise das Lernen von Sprachen, oder?

Weitere dieser Tipps und Tricks findest du übrigens in meinem Buch!

Herzliche Grüße
Christine

2 Kommentare

  1. Chiara Fortini

    06/05/2015 at 08:22

    Hallo lieber Christine, endlich bin ich wieder hier. wie geht es dir? In den letzten Zeiten habe ich dir nicht mehr geschrieben, weil ich für deinen Blog keine Ratschläge gefunden habe. Du schreibst schon so viel und so ausführlich, aber trotzdem können wir uns gleichermaßen schreiben und erzählen, was wir jeden Tag in unserer Stadt machen. Bist du mit deiner Arbeit in der Volkshochschule fertig? Ich ja, und meine Kursen werden in Oktober wieder beginnen. Ich erzähle dir ein bißchen wie ich die letzten Zeiten verbracht habe.

    Ich habe mein Wochenende gut verbracht. Letzten Samstag haben wir einen schönen Abend mit meinen Studenten/Schüler verbracht, die Wein, einen köstlichen Obstkuchen und ein kleines Geschenk für Anna ( ein Heft mit Filzstiften und Pastellfarben zum Farben )gebracht haben. Wir haben nicht von der Volkshochschule gesprochen. Einige von ihnen haben von ihren Berufen gesprochen, ein anderer hat uns mitgeteilt,dass seine Frau auf ein Kind wartet , andere haben über ihre Leidenschaft für die Hunde und die Tatauierungen gesprochen. Jeder von ihnen hat etwas von sich selbst erfahren lassen, und ich habe sie gern gehört. Es gefällt mir die Personen zu hören, die von ihren eigenen Leidenschaften sprechen. Beim Sprechen teilen sie eine Begeisterung, die dir ansteckt, und durch ihre Erzählungen und Erfahrungen lernt man immer etwas Neues.

    Letzten Sonntag bin ich mit Simone, Anna und meine Mutter am Meer gewesen, um 10 Tage Urlaub zu buchen, die wir am Ende Juni verbringen werden. Meine Mutter hat ein Zimmer in einem Hotel reserviert, so dass sie weder kochen noch den Haushalt führen muss. Wir werden dagegen in einer Wohnung neben dem Hotel wohnen. Wir haben eine Spaziergang am Strand gemacht, und wir haben einen Drachen im Himmel fliegen lassen. Das Wetter war warm und windig und viele Leute waren bis hier gefahren, um einen schonen sonnigen Tag zu verbringen. Sottomarina ist eine touristische Meerstadt, die in der Provinz von Venedig liegt. Hier ist das Meer nicht so schön und sauber wie in vielen anderen Orten in Italien, aber für uns, die in Padua wohnen, ist Sottomarina ein Ort,der bequem und einfach zu erreichen ist (wir brauchen nur eine Stunden, um hier anzukommen). Der Strand ist reich an Jod und sehr gut für kinder eingerichtet.

    Zum Ostern sind wir zu Hause bei mir gewesen. Wir haben die Eltern, den Bruder von Simone, meine Mutter und meine Geschwister eingeladen. Es ist eine Gelegenheit gewesen, um die Familie wiederzuvereinigen. Ich habe für alle gekocht. Meine Mutter hat die Vorspeise, und meine Schwiegermutter hat den Kuchen gebracht. Meine Schwiegereltern haben mir zwei Pflanzen von weißen und gelben Margeriten geschenkt, Anna hat dagegen Schokolade Eier mit einer Überraschung und neue Kleidungen bekommen. Der Tag nach Ostern ist es auch Fest bei uns (sie wird Pasquetta benannt) , und man feiert sie normalerweise in den Hügeln (auf jeden Fall in der Natur) mit Verwandten oder Freunden. Wir sind zu einem Dorf in der Nähe von Venedig (Mestre) gefahren, wo einige Freunde von Simone wohnen. Wir haben auf dem Rost Fleisch gebraten, und später haben wir einen Bunker des zweiten Weltkriegs besichtigt.

    Am ersten Mai bin ich mit Simone und Anna nach Bergamo gefahren. Hier wohnen einige Freunde von Simone, die er seit 4 Jahren nicht mehr traf. Sie haben ein kleines Baby, das 4 Monate alt ist. Wir haben leider die Stadt Bergamo nicht besichtigt, aber wir haben von ihrer Gesellschafft geniessen und am Abend sind wir nach Hause wiedergekommen.

    Lieber Christine, was hast du inzwischen gemacht? Ich freue mich immer sehr auf deine Mail

    bis bald

    Chiara

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