Der Babbel-Online-Lernreport

Sicherlich kennst du Babbel.

Ich habe auf meinem Blog schon öfters von dieser tollen App und auch vom nicht minder großartigen Sprachportal berichtet. Falls du aber Babbel nicht kennst, findest du hier gleich zu Anfang einige Informationen.

Das Gewinnspiel ist inzwischen beendet – die Gewinner stehen fest und wurden alle per Mail benachrichtigt.

Was ist Babbel?

Babbel bietet dir Sprachkurse in 14 verschiedenen Lernsprachen an, darunter die großen europäischen Sprachen wie Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Deutsch, aber auch Exoten wie Indonesisch. Es gibt auch Kurse in Russisch, Polnisch, brasilianischem Portugiesisch, Schwedisch, Norwegisch, Niederländisch, Dänisch und Türkisch.

Lernen kannst du ausgehend von sieben Ausgangssprachen, du kannst also ausgehend vom Deutschen diese Sprachen lernen, aber auch ausgehend vom Englischen, vom Spanischen und vier weiteren Sprachen – je nachdem, was deine Muttersprache ist. So solltest du immer das für dich passende Angebot herausfinden können!

Wo kannst du lernen?

Babbel gibt es für den Computer, für das Smartphone, das Tablet und ganz neu auch für die Apple-Watch! Du siehst schon, die Ausrede „Ich bin unterwegs und kann gerade nicht lernen“ wird immer haltloser.

Die einzelnen Kursschritte sind recht kurz gehalten – das mag für manche Lerner ein Nachteil sein -, aber ich finde, dass es eher ein Vorteil ist. So ist die Hürde, sich mit der Sprache auch einfach einmal zwischendurch zu beschäftigen, nicht so groß. Wenn dich ein Kursabschnitt nicht auslastet, bearbeitest du eben noch einen oder zwei weitere Lektionen gleich anschließend.

Die Basisfunktionen sind kostenfrei, die Premiumvariante ist kostenpflichtig, wobei es allerdings sehr preisgünstige Modelle gibt! Gehe einfach auf die Internetseite und informiere dich dort.

Der Online-Lern-Report 2016

Babbel hat mir – vielen Dank auch dafür – erlaubt, die Ergebnisse des Reports auf meinem Blog zu veröffentlichen! In diesem Report ging es um die Frage: Wie lernt die Welt? Dabei sind bei der internationalen Befragung von 45.000 Lernern teils überraschende Antworten herausgekommen:

1) Welche Nation ist am diszipliniertesten?

Erstaunlicherweise stammen die diszipliniertesten Lerner nicht aus Deutschland – werden wir unserem berühmt-berüchtigten Ruf untreu? Die Lerner, die sehr diszipliniert lernen, stammen zu einem hohen Prozentsatz aus Brasilien (56%). In den USA sind es immerhin noch 51% und in Spanien 46%.

2) Lernen mehr Frauen oder mehr Männer?

Das ist vermutlich nicht überraschend: In Deutschland sind es mehr Frauen, mit 60%. Frauen haben auch einen regelmäßigeren Lernrhythmus, jede vierte Frau lernt sogar jeden Tag!

3) Welche Sprachen sind am beliebtesten?

Auch hier keine großen Überraschungen: Der erste Platz geht an die englische Sprache, 28% weltweit lernen sie. Auf Platz zwei findet sich mit 18% Spanisch und den dritten Platz teilen sich Italienisch und Französisch mit jeweils 13%. Deutsch landet auf Platz 4 (9%). Überraschenderweise lernen aber mehr Männer als Frauen Deutsch. Warum das so ist, darüber kann ich im Moment nur spekulieren…

4) Warum lernen Menschen eine Sprache?

Das hängt von der Sprache ab. Englisch wird hauptsächlich zur Urlaubsvorbereitung gelernt (37%) – kein Wunder, mit Englisch kommt man fast überall durch (außer in den Abruzzen und in kleinen französischen Bergdörfern …). Auch für den Beruf ist Englisch die Hauptsprache (47%). Deutsch lernen Menschen hauptsächlich für den Beruf (18%). Spanisch fällt aus beruflichen Gründen kaum ins Gewicht – diese Sprache ist wichtig zur Urlaubsvorbereitung (24%) und wegen des Interesses an der Lebensart und dem südländischen Flair (ebenfalls 24%).

5) Wann wird am liebsten gelernt?

24 % der Lerner lernen gleich morgens. Das ist gut, denn so haben sie den Tag über den Kopf frei für andere Aufgaben. Außerdem wird das Lernen nicht so leicht vergessen, es kommt nicht so schnell etwas dazwischen.

5% nutzen die Mittagszeit. Gleich nach dem Mittagessen ist hier eine gute Idee, vielleicht möchtest du im Frühling oder Sommer auf einer Parkbank sitzend eine oder zwei Babbel-Lektionen auf deinem Smartphone bearbeiten? Dafür reicht die Zeit sicher!

23% lernen am Nachmittag. Vielleicht sind manche Menschen schon von der Arbeit zu Hause. Andere nutzen die Kaffeepause oder genehmigen sich eine freie halbe Stunde.

41% lernen am Abend. Wenn man arbeitet, findet man eventuell erst jetzt die nötige Zeit und Muße. Sicherlich hat der ein oder andere auch familiäre Verpflichtungen – wenn die Kinder dann im Bett sind, kann man sich ein paar Minuten dem Sprachenlernen widmen.

5% lernen nachts. Vielleicht sind das Menschen mit einem anderen Arbeitsrhythmus. Nicht jeder hat den klassischen 9-to-5-Job. Warum sollte ein DiscJockey nicht Spanisch lernen, wenn er nachts um vier Uhr von der Arbeit nach Hause kommt?

6) Welches Gerät benutzen Babbel-Lerner am häufigsten?

Die meisten Lerner nutzen den Computer (49%). Auf dem Smartphone lernen 26% und auf dem Tablet 25%.

Mein Tipp: Suche dir die Lernform aus, die am besten in dein Leben passt. Zu Hause ist das vielleicht der Computer, unterwegs das Tablet oder das Smartphone. Nutze also deine Möglichkeiten und deine Zeit so gut wie möglich! Allerdings heißt Smartphone nicht, dass dieses nur unterwegs genutzt wird: 68% der Zeit wird das Smartphone zu Hause verwendet!

Die Grafiken zu dieser Studie kannst du dir hier anschauen.

Link Nutzerumfrage

Es gibt auch einige spezielle Daten zu Deutschland, zur Schweiz, zu Österreich und zu Frankreich.

In Deutschland:

• lernen 37% der Babbel-Nutzer Englisch, 23% Spanisch, 17% Italienisch und 16% Französisch. Logischerweise lernen 0% Deutsch.

• ist die Hauptmotivation, eine Sprache zu lernen die Verständigung auf Reisen (69%). Auf dem zweiten Platz landete mit 52% die persönliche Entwicklung, danach folgte mit 36% das Gehirntraining.

• werden oder wurden in einem Viertel der Familien noch andere Sprachen gesprochen.

• lernen 22% der Lerner nach einem festgelegten Rhythmus.

• lernen 47% der Lerner mehrmals pro Woche, immerhin insgesamt 20% lernen täglich bzw. mehrmals pro Tag.

• sind 70% davon überzeugt, dass das Sprachenlernen dabei hilft, selbstbewusster zu werden. 67% glauben, dass man durch Sprachkenntnisse leichter neue Leute kennenlernt und erstaunliche 94% sehen es als erwiesen an, das Gehirn trainieren zu können.

In Österreich:

• lernen 36% der Babbel-Nutzer Englisch, 28% Italienisch, 22% Spanisch und 17% Französisch. Logischerweise lernen auch hier 0% Deutsch.

• ist die Hauptmotivation, eine Sprache zu lernen die Verständigung auf Reisen (68%). Auf dem zweiten Platz landete mit 54% die persönliche Entwicklung, danach folgte mit 43% das Gehirntraining.

• werden oder wurden auch hier in einem Viertel der Familien noch andere Sprachen gesprochen.

• lernen 23% der Lerner nach einem festgelegten Rhythmus.

• lernen auch hier 47% der Lerner mehrmals pro Woche, immerhin insgesamt 20% lernen täglich bzw. mehrmals pro Tag.

• sind 70% davon überzeugt, dass das Sprachenlernen dabei hilft, selbstbewusster zu werden. 71% glauben, dass man durch Sprachkenntnisse leichter neue Leute kennenlernt und 94% sehen es als erwiesen an, das Gehirn trainieren zu können.

In der Schweiz:

• lernen 40% der Babbel-Nutzer Englisch, 24% Spanisch, 22% Italienisch und 15% Französisch.

• ist die Hauptmotivation, eine Sprache zu lernen die Verständigung auf Reisen (69%). Auf dem zweiten Platz landete mit 55% die persönliche Entwicklung, danach folgte mit 35% das Gehirntraining.

• werden oder wurden in 30% der Familien noch andere Sprachen gesprochen.

• lernen 26% der Lerner nach einem festgelegten Rhythmus.

• lernen 47% der Lerner mehrmals pro Woche, immerhin insgesamt 20% lernen täglich bzw. mehrmals pro Tag.

• sind 73% davon überzeugt, dass das Sprachenlernen dabei hilft, selbstbewusster zu werden. 75% glauben, dass man durch Sprachkenntnisse leichter neue Leute kennenlernt und erstaunliche 93% sehen es als erwiesen an, das Gehirn trainieren zu können.

In Frankreich:

• lernen 40% der Babbel-Nutzer Englisch, 18% Spanisch, 14% Italienisch und 12% Deutsch. Logischerweise lernen 0% Französisch.

• ist die Hauptmotivation, eine Sprache zu lernen die Verständigung auf Reisen (24%). Auf dem zweiten Platz landete mit 23% die persönliche Entwicklung, danach folgte mit 10% das Gehirntraining.

• werden oder wurden 40% der Familien noch andere Sprachen gesprochen.

• lernen 37% der Lerner nach einem festgelegten Rhythmus.

• lernen 52% der Lerner mehrmals pro Woche, immerhin insgesamt 25% lernen täglich bzw. mehrmals pro Tag.

• sind 79% davon überzeugt, dass das Sprachenlernen dabei hilft, selbstbewusster zu werden. 74% glauben, dass man durch Sprachkenntnisse leichter neue Leute kennenlernt und 89% sehen es als erwiesen an, das Gehirn trainieren zu können.

 

Herzliche Grüße
Christine

24 Kommentare

  1. Jürgen König

    29/02/2016 at 18:13

    Hallo Christine,
    hoffentlich schaffe ich es noch in den Lostopf, jetzt ist ja schon abends am 20.02.2016.
    Auf den letzten Drücker sozusagen. 😉

    Also ich „versuche“ seit einem guten Jahr Englisch zu lernen.
    Vor allem um Informationen und Meinungen aus anderen Ländern zu bekommen, die nicht bereits durch „angepasste Übersetzungen“ gefiltert sind.
    Leider war es mir nicht vergönnt, in der Schule Englisch zu lernen. Das gab es damals noch nicht.
    Vielleicht schaffe ich es jetzt.
    Viele Grüße

    Jürgen

  2. Martina Baumann

    27/02/2016 at 17:41

    Ich lerne Italienisch und ich bin ein großer Babbel Fan. Durch Sprachforen habe ich bereits viele nette Sprachlerner kennengelernt mit denen man sich austauschen kann.

  3. Ich lerne seit einem Jahr Italienisch und der Grund dafür ist ein Italiener, mein Freund. Wir leben zusammen in der deutschsprachigen Schweiz, aber haben hier natürlich aufgrund der Sprachenvielfalt des Landes mit vielen Sprachen und Dialekten zu tun.
    Und damit ich nicht mehr nur mit Händen und Füssen mit der Familie meines Freundes sprechen muss, brauche ich dringend Unterstützung 🙂
    Liebe Grüße,
    Maren

  4. Ich lerne schon seit langem mit babbel anfangs habe ich englisch gelernt mittlerweile schwedisch. Ich mache gerade ein schulisches Austauschjahr in Schweden und festige so nebenbei spielerisch nochmal meinen Wortschatz. Im Sommer werde ich anfange mit französisch, da ich damit in der Oberstufe anfange, wenn ich zurück komme.
    Ich würde mich sehr über den Gutschein freuen, da ich Freude gefunden habe im Sprachen lernen. Es ermöglicht einem einfach so viel, wenn man Sprachen kann – nicht nur das man mit viel mehr Menschen reden kann man erweitert auch seinen eigenen Horizont, wird weltoffener und lernt neue Kulturen über Sprachen kennen.

    Ganz liebe Grüsse aus dem wunderschönen Stockholm,
    Alexandra

    • Hallo Alexandra,
      na, mit diesem tollen Kommentar darfst du doch sofort mit in die Losbox!
      Viel Spaß weiterhin in Schweden und viel Erfolg beim Sprachenlernen
      Christine

  5. Hallo,
    bei mir ist es französisch. Seit über 10 Jahren kenn ich nun meine Freundin aus Valance. Sie spricht deutsch aber ich kein Franzsösisch. Das möchte ich jetzt ändern. So kann ich sie und ihren Zukünftigen Mann auf deren Hochzeit überraschen. Vorallem möchte ich ihnen dazu in ihrer Sprache beglückwünschen.

    Viele Grüße,
    Moni

    • Hallo Moni,
      da wird deine Freundin sicherlich überrascht sein! Danke für den netten Kommentar, du bist auf jeden Fall in der Losbox mit dabei!
      Herzliche Grüße
      Christine

  6. Meltem Tokgöz

    17/02/2016 at 23:10

    Hallo 😀
    Ich bin dabei, mein Englisch weiter zu trainieren, da ich diese benötige, um insbesondere mit meinen ausländischen Freunden zu kommunizieren,
    Des Weiteren frische ich mein Französisch auf. Die Sprache und die Kultur hat irgendetwas in sich.
    Leider durfte ich nur eine Ag mit Spanisch belegen können und daher nur paar Brocken Spanisch mitnehmen können.
    Ich bin begeistert von der spanischen Kultur und möchte daher sehr gerne mehr von dieser Sprache!

  7. Hallo Christine,
    Ich lerne beständig weiter Englisch (neue Vokabeln finden sich ja immer) und dies für Beruf sowie Freizeit. Mit einigen Freunden ist es die einzige gemeinsame Sprache. Aus diesem Grund kommt nun Japanisch dazu und der Urlaub in Patagonien hat mich dazu motiviert mein Spanisch wieder aufleben zu lassen.

    Liebe Grüße, Sarah

    • Hallo Sarah,
      das mit den neuen Vokabeln kann ich nur bestätigen – es gibt irgendwie kein Ende! Auf jeden Fall bist du auch mit drin in der Losbox!
      Herzliche Grüße
      Christine

  8. Hallo! Ich lerne Deutsch, Englisch und Japanisch. Ich mag Sprachen. Es gefällt mir, Filme in anderen Sprachen anzuschauen und sie zu verstehen und auch Lieder zu hören und die Worte zu verstehen.

    • Hallo Natalja!
      Japanisch bietet Babbel zwar (noch) nicht an, aber mit Deutsch und Englisch hast du ja Alternativen. Du bist mit in der Losbox.
      Herzlichen Gruß Christine

  9. Ich lerne Englisch, weil diese Sprache für mich den größten Nutzen hat und ich zudem diese Sprache sehr sehr mag!

  10. Melanie Pfeufer

    15/02/2016 at 22:10

    Hi
    Ich lerne türkisch weil ich mich so auf reisen besser verständigen kann. Damit gehöre ich wohl zu einer kleinen Randgruppe aber genau das reizt mich. Außerdem muss ich gestehen ist es schon ganz lustig wenn keiner hier in Deutschland denkt, dass ich türkisch verstehen kann 🙂 konnte schon das ein oder andere mal lachen 🙂
    Grüße Melanie

    • Hallo Melanie, meine Freundin lernt auch Türkisch, eben weil es so wenige Menschen bei uns lernen. Du bist auf jeden Fall in der Losbox.
      Herzlichen Gruß Christine

  11. Ich lerne vor allem Englisch und Französisch, frische aber auch zwischendurch meine paar Brocken Spanisch auf. Zudem habe ich dann noch ein Faible für alte Sprachen wie z.B. Latein, Altgriechisch und Hebräisch – und für „kleine“ Sprachen: Ladinisch ist da im Moment mein Favorit!
    Die Antworten auf die Frage „Warum?“ sind dann ganz unterschiedlich: Alte Sprachen vor allem, um die Bibel im Original lesen zu können, Englisch, Französisch, Spanisch für Medien und Zeitungen und die kleinen Sprachen deshalb, weil es mir ein Herzensanliegen ist, Menschen um mich herum in ihrer Muttersprache zumindest begrüßen zu können.

  12. Markus Kahl

    15/02/2016 at 16:05

    Hallo, ich lerne spanisch, weil ich endlich auch die Sportler in meiner Lieblingssportart im Motorradsport verstehen möchte. Die kommen nämlich zum großen Teil aus Spanien und da wäre es für mich eine Erleichterung auch mal ein Interview in deren Muttersprache nachvollziehen zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen