Memrise – mein Vokabellernsystem ausführlich erklärt – Teil 1

Immer wieder werde ich in meinen Sprachkursen, über Facebook, per Skype oder auch in normalen Unterhaltungen gefragt, welches Vokabellernsystem ich nutze. Meine Antwort lautet seit zwei Jahren dann immer „Memrise“. Die ersten Monate, also ungefähr vor zwei Jahren, habe ich begleitend über längere Zeit auch noch Babbel eingesetzt (dieses System hatte ich vor Memrise verwendet), aber das mache ich inzwischen nicht mehr. Für mich hat Memrise nämlich ganz entscheidende Vorteile. Diese mögen nicht für jeden Vorteile sein, aber beurteile selbst, nachdem du den Artikel gelesen hast. Natürlich verschweige ich dir in meiner Beurteilung auch die kleinen Nachteile nicht.

Im Teil 1 dieser Miniserie geht es also darum, wie Memrise überhaupt aufgebaut ist, wie das Programm beziehungsweise die App funktionieren, welche Vorteile das Lernen mit Memrise dir bietet und welche kleinen Nachteile es hat. Ja, trotz aller Begeisterung gibt es einige Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen. Im 2. Teil der Serie stelle ich dir noch meine Lernroutine vor und mache dir einen Vorschlag, wie du dein Lernen mit Memrise organisieren kannst.

Was ist Memrise überhaupt?

Auf den ersten Blick wirkt Memrise wie eine normale Sprachenlern-App, die eine Art von Karteikastensystem mit seltsamen Fotos, die dort „Mems“ genannt werden, nutzt. Damit ist Memrise aber komplett unterschätzt, denn Memrise bietet sehr viele Zusatzfeatures, die dir beim Sprachenlernen sehr nützlich sind.

Auf dem Memrise-Portal gibt es über 300.000 verschiedene Kurse, die sich nicht nur auf Sprachkurse beschränken, sondern zu jedem erdenklichen Thema verfügbar sind. Du kannst dort also nicht nur Spanisch, Italienisch, Portugiesisch oder Französisch lernen, sondern dich auch im Bereich Mathematik, Physik, Musik oder Kunst weiterbilden. Sollten dich die Premierminister von Großbritannien der letzten 50 Jahre interessieren – auf Memrise gibt es bestimmt einen Kurs dazu. Dich interessieren mehr die chemischen Zusammensetzungen von Edelmetallen? Auch hierzu kannst du dich auf Memrise weiterbilden. Ich persönlich nutze Memrise hauptsächlich für die Sprachen, habe allerdings auch schon sämtliche Fahnen der Welt, die Hauptstädte aller Länder und die 100 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Erde gelernt.

 

Wer erstellt die Kurse bei Memrise?

Die Kurse werden bei Memrise größtenteils von den Nutzern, aber auch von der Memrise-Redaktion selbst erstellt. Die Memrise-Redaktion kümmert sich im Sprachenbereich um die Anfängerkurse in den wichtigsten Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und noch einige mehr – diese Kurse werden nicht nur in der Sprachkombination Muttersprache – Fremdsprache eingestellt, sondern auch noch vertont und größtenteils mit Videos versehen. Die Kurse, die die Memrise-Redaktion selbst erstellt, sind durchweg von ausgezeichneter Qualität. Das kleine Manko ist hier, dass zum Beispiel die Portugiesischkurse nur mit Englisch als Ausgangssprache verfügbar sind – was Lernern mit anderer Muttersprache eventuell Probleme bereitet.

 

Auf welchen Geräten kann Memrise genutzt werden?

Memrise kann sowohl auf dem Computer oder dem Tablet und auch auf dem Smartphone genutzt werden. Da die Eingabemodalitäten bei den verschiedenen Endgeräten unterschiedlich sind (auf einem Computer lassen sich durch die Tastatur viel einfacher längere Sätze tippen als auf einem Smartphone), solltest du die Übungsformen entsprechend einstellen. Das bedeutet, dass du am Computer vermutlich mehr Übungen haben wirst, bei denen du schriftliche Arbeiten zu erledigen hast, am Smartphone dagegen kannst du dich mehr auf Sortieraufgaben oder Multiple-Choice-Aufgaben konzentrieren. Durch ein Passwort und einen Benutzernamen kannst du mit einem Account mit all deinen Endgeräten auf deine Kurse zugreifen. Diese synchronisieren sich bei einer bestehenden Internetverbindung auch sofort automatisch.

 

Was sind die Vorteile von Memrise?

 

Keine spezielle Organisation notwendig

Das ist kein spezieller Vorteil von Memrise, sondern ein Vorteil aller Vokabellernprogramme. Da sich diese Programme automatisch aktualisieren, musst du dich nicht darum kümmern, wann die Wiederholungen deiner Wörter und Sätze anstehen. Memrise kennzeichnet diese zu wiederholenden Wörtern mit einem blauen Button, so dass du immer weißt, was du zu tun hast.

 

Automatische Synchronisation deiner Lerninhalte

Ein großer Vorteil ist auch, dass sich deine Lerninhalte, egal auf welchem Gerät du sie erledigst, automatisch synchronisieren. Die Bedingung dafür ist allerdings, dass du über eine Internetverbindung verfügst. Ohne Internetverbindung gibt es auch keine Synchronisation, aber das ist ja logisch, oder? Du kannst also unterwegs auf deinem Smartphone eine Lektion abarbeiten, zu Hause deinen Computer einschalten und genau an der Stelle weiterlernen, an der du unterwegs aufgehört hast.

 

Teilziele für jeden Tag

Bei Memrise hast du die Möglichkeit, dir Teilziele für jeden Tag einzustellen. Diese beginnen schon bei 5 Minuten Lernzeit pro Tag und helfen dir dabei, am Ball zu bleiben und regelmäßig zu lernen. Du bearbeitest also jeden Tag so viele Einheiten (eine Kombination aus Wiederholungs- und neuen Lerneinheiten), bis du dein Tagesziel erreicht hast. Danach kannst du ruhigen Gewissens deinen Freizeitaktivitäten nachgehen.

 

Regelmäßige Wiederholung garantiert

Diese regelmäßige Lerneinheiten auf täglicher Basis garantieren dir deinen sprachlichen Erfolg. Die Wörter und Ausdrücke, die zur Wiederholung anstehen und demzufolge blau markiert sind, werden nach dem Spaced Repetition System eingeteilt, einer sehr anerkannten Methode der Vokabelwiederholung.

 

Lerninhalte sind bei Memrise frei definierbar

Du kannst bei Memrise deine Lerninhalte frei definieren. Du möchtest nur fünf Vokabeln pro Tag lernen? Kein Problem, aber dann kommst du etwas langsamer vorwärts. Zehn Vokabeln pro Tag sind für dich auch machbar? Dann stelle das entsprechend ein – so erreichst du dein sprachliches Ziel schneller. Natürlich kannst du diese Vokabelanzahl auch weiter erhöhen. Aber aufgepasst: Bedenke dabei immer, dass die neu gelernten Vokabeln nach einer gewissen Zeit auch in den Wiederholungseinheiten erscheinen. Achte also darauf, dich nicht vor lauter Anfangsbegeisterung zu überfordern.

 

Memrise ist unbestechlich

Du kennst sicherlich das Problem: Wenn du jemanden Vokabeln abfragst (oder dich jemand prüft), dann wird dabei häufig diskutiert, ob die Antwort nun richtig oder falsch war. Diese Diskussionen kannst du dir bei Memrise sparen: Programme und Apps sind unbestechlich und werten Antworten nur als richtig, wenn du sie auch korrekt gegeben hat. Das kann allerdings manchmal auch ein Nachteil sein, vor allem wenn es um Antworten geht, die Sprachen mit anderen Schriftzeichen betreffen. Sonderzeichen im Französischen oder Spanischen – wie beispielsweise ein Akzent, eine Cedille oder eine Tilde – können auf deutschen Tastaturen ein echtes Problem darstellen. Normalerweise wertet Memrise diese Dinge aber nicht als falsch. Mir ist nur in Latein aufgefallen, dass es in einem Kurs sehr genau gewertet wird. Carmen hat mich gefragt, wo man die Funktion einstellen kann. Ich habe mich erkundigt und weiß jetzt (wieder), wie es funktioniert. Hier ist die Anleitung:

Du kannst bei deinen eigenen Kursen – also bei denen, die du selbst erstellt hast – diese Einstellung ändern. Das geht folgendermaßen.
– Auf Kurs bearbeiten klicken
– Im Bereich Wörter bleiben
– Auf die Sprache oberhalb der Wortliste klicken
– Auf den Reiter Abfrage klicken
– Das Feld „Eingaben streng bewerten“ mit einem Haken belegen (oder den Haken herausnehmen, je nachdem)
– Abspeichern

Das war alles. Es geht aber nur bei Kursen, die man selbst erstellt hat.

 

Memrise bietet abwechslungsreiche Übungen

Memrise beinhaltet viele abwechslungsreiche Übungsformen. So kannst du Einsetzübungen bearbeiten, aber auch Multiple-Choice-Übungen, Hörübungen, videobasierte Übungen und Sortieraufgaben. Selbst ein kleines Spiel fehlt nicht im Programm. So wird dir das Lernen nicht so schnell langweilig.

 

Merkhilfen und Eselsbrücken

Bei Memrise hast du die Möglichkeit, Eselsbrücken und Merkhilfen einzugeben oder die der anderen Nutzer für dich zu nutzen. Dadurch fällt es dir oft leichter, dir bestimmte Redewendungen oder Vokabeln zu merken. Ich gebe zu, manchmal sind die Merkhilfen ein bisschen seltsam, aber ist es nicht so: Je seltsamer die Eselsbrücke, desto leichter merken wir uns den Lerninhalt. Außerdem steht es dir jederzeit frei, Eselsbrücken und Merkhilfen anderer Nutzer nicht zu verwenden, wenn sie dir nicht sinnvoll erscheinen.

 

Ignorieren von Wörtern

In den Kursen von Memrise gibt es die Möglichkeit, Wörter, die du nicht brauchst oder die dich nicht interessieren, zu ignorieren. Diese werden dann einfach mit „ignorieren“ versehen und werden dann in Zukunft nicht mehr abgefragt. Wozu solltest du auch in einem spanischen Kurs das Wort „chinesische Essstäbchen“ lernen?

 

Eigene Kurserstellung ist bei Memrise möglich

Eine großartige Funktion für mich ist, dass ich bei Memrise die Möglichkeit habe, eigene Kurse zu erstellen. Ich bin also nicht nur darauf angewiesen, welche Kurse die Memrise Redaktion erstellt hat beziehungsweise dass ein anderer Nutzer genau den Kurs schon für mich erstellt hat, den ich brauche. Ich erstelle mir nämlich meine eigenen Kurse. Darüber erzähle ich dir mehr in meiner Erklärung der Lernroutine.

 

Vernetzung mit anderen Memrise-Lernern

Bei Memrise ist es möglich, sich mit anderen Lernern zu vernetzen und zu schauen, was und wie viel sie in der jeweiligen Woche oder im jeweiligen Monat gelernt haben. Ich finde, dass das eine zusätzliche Motivation ist, besonders, wenn du den einen oder anderen Lerner persönlich kennst. Ich zum Beispiel habe mich mit einigen meiner Italienischkurs-Teilnehmer vernetzt, aber auch mit einigen Tandempartnern, Facebook Freunden und nicht zuletzt mit meiner besten Freundin, meinem Mann und meiner Tochter. Ein Geheimnis am Rande: Meine Tochter hat so gut wie immer mehr Lernpunkte als ich.

 

Die Memrise Facebook Gruppe

Eine weitere Vernetzung mit anderen Lernern ist auch über Facebook möglich. Es gibt eine Gruppe namens Memrise Madness – in dieser Gruppe treffen sich Memrise-Nutzer aus aller Welt, motivieren sich gegenseitig, stellen sich Fragen zum Programm und posten dort ihre Lernerfolge. Dann wird an Lob nicht gespart – alles in allem ist es eine tolle Gruppe von Sprachlernern. Übrigens: Gregor Burghardt, der das Interview in der Serie „Der Lerner hat das Wort“ mit mir geführt hat, ist auch jemand, den ich in dieser Gruppe kennengelernt habe.

An dieser Gruppe finde ich übrigens gut, dass es sich um eine geschlossene Gruppe handelt. Das bedeutet, dass nur die beigetretenen Mitglieder die Beiträge lesen, liken und kommentieren können. Das stellt sicher, dass die Gruppeninhalte nicht öffentlich auf Facebook sichtbar sind. Für deine Motivation ist diese Gruppe auf jeden Fall eine große Hilfe und Stütze.

 

Kostenfreie Nutzung der App von Memrise ist möglich

In der Basisversion ist die App kostenfrei. Du kannst damit Vokabeln lernen, Kurse suchen und auch selbst eingeben und dich mit anderen Lernern vernetzen. Die tollen Zusatzfunktionen wie zum Beispiel die Videos, das Offline-Lernen oder das getrennte Üben der Problemwörter kostet eine kleine Gebühr. Es gibt die Möglichkeit, ein Monatsabonnement abzuschließen, günstiger ist allerdings ein Jahresabonnement. Ein kleiner Tipp: Immer wieder gibt es bei Memrise Aktionen mit Preisreduzierungen von teilweise bis zu 50 %. Informationen gibt es auf der Webseite.

 

Was sind die Nachteile von Memrise?

 

Wo Licht ist, ist auch Schatten, aber ich kann dir versichern, dass es nicht sehr viele Nachteile gibt.

 

Fehler in den Memrise-Kursen von Nutzern

Wenn Nutzer einen Memrise-Kurs eingeben, passiert es immer wieder, dass sich Fehler einschleichen. Da du ja nicht der Administrator dieses Kurses bist, kannst du diese Fehler leider auch nicht ausbessern. Ich wähle bei solchen Kursen die drastische Variante: Wenn ich finde, dass in einem Kurs zu viele Fehler enthalten sind, lösche ich ihn wieder und suche mir einen anderen.

 

Keine klare Kurskennzeichnung

Das Problem tritt ebenfalls bei Nutzerkursen auf. Nutzer sind sehr fantasievoll in der Benennung ihrer Kurse. Daher kann es sein, dass du mit Kursnamen wie „Englischvokabeln Gisela“, „Italienisch Unterhaltung mit Giovanni und Francesca“ oder „Spanischvokabular Mallorca 2016“ nicht viel anfangen kannst. Außerdem ist das Kursniveau häufig nicht angegeben, dadurch weißt du nicht, ob der Kurs für dich genau richtig, zu leicht oder zu schwer ist. Da hilft es nur, sich den Kurs anzuschauen und dann zu entscheiden, ob er für dich geeignet ist oder nicht.

 

Wiederholungsvokabeln häufen sich an

Wenn du bei Memrise einige Tage nicht gelernt hast, wirst du feststellen, dass du auf einmal Hunderte von Vokabeln zu wiederholen hast. Ich finde nicht, dass das ein Nachteil ist, ich sehe das eher als eine Erziehungsmaßnahme. Du sollst ja regelmäßig lernen. Plane also dein Ziel, lege deinen Lernweg fest und halte dich an deinen Plan – dann wird es dir niemals passieren, dass du an einem Tag Hunderte oder Tausende von Vokabeln zu wiederholen hast.

 

Häufig nur mittleres Sprachniveau erreichbar

Speziell bei selten unterrichteten Sprachen wirst du auch bei Memrise das Problem haben, dass die Kurse spätestens bei Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen sehr spärlich zu finden sind. Auch hier sehe ich das nicht unbedingt als einen Nachteil: Ich gebe mir einfach meine eigenen Kurse ein und lerne die Vokabeln damit.

 

Keine Beantwortung bei Fragen

Wenn du mit einer App lernst, fehlt dir der Kontakt zu anderen Lernern oder zu einem Lehrer. Du hast also nicht die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Zusatzinformationen zu erhalten. Ich habe für mich das Problem so gelöst, dass ich Sprachpartner habe, die meine Lernsprache als Muttersprache sprechen. So habe ich genügend Möglichkeiten, Fragen zu stellen oder eine Zusatzerklärung zu bekommen. Eine Alternative ist, zusätzlich zur Nutzung dieser App in einen Sprachkurs zu gehen.

 

Wie geht es jetzt weiter?

Gehe auf die Internetseite von Memrise, erstelle dir einen kostenlosen Account und probiere verschiedene Kurse aus. Wenn du lieber auf dem Smartphone lernst oder eine Kombination aus Computer und Smartphone nutzen möchtest, lade dir auch die App herunter. Probiere auch hier einige Kurse aus – ganz ohne Zwang.

 

Im nächsten Artikel erkläre ich dir dann meine Lernroutine und mache dir Vorschläge, wie du persönlich Memrise für dein Sprachenlernen gewinnbringend nutzen kannst.

10 Kommentare

  1. Hallo Christine

    Vielen Dank für diesen super Artikel, bin nun auch infiziert und lerne mittlerweile bei Memrise.

    Du schreibst in Deinem Artikel, dass man die Genauigkeit der Antworten einstellen kann wegen der Sonderzeichen. Wo genau finde ich diese Funktion? Habe mich schon dumm und dämlich gesucht, aber finde es einfach nicht…

    Ich habe nämlich gemerkt, dass es dem Programm aktuell egal ist, ob ich die Sonderzeichen im Spanischen eingebe oder nicht. Aber genau das möchte ich nicht, ich möchte es auch richtig schreiben lernen und darum soll das Programm mir solche Fehler auch als Fehler ausgeben…

    Vielen herzlichen Dank schon im Voraus für Dein Feedback!
    Liebe Grüsse
    Carmen

    • Christine

      20/08/2017 at 21:56

      Hallo Carmen,

      ich habe die Funktion leider auch nicht mehr gefunden. Ich weiß aber, dass es sie gab. Ich habe die Passage erst einmal aus dem Artikel herausgenommen und mich erkundigt. Sobald ich eine Antwort habe, poste ich das entsprechend.

      Ich hoffe, die Antwort ist erst einmal ok für dich.

      Viele Grüße
      Christine

      • Hallo Christine

        Ja klar, vielen herzlichen Dank für Deine Bemühungen.

        Beste Grüsse
        Carmen

        • Christine

          22/08/2017 at 08:26

          Hallo Carmen,

          ich weiß jetzt, wie das funktioniert. Du kannst bei deinen eigenen Kursen – also bei denen, die du selbst erstellt hast – diese Einstellung ändern. Das geht folgendermaßen.
          – Auf Kurs bearbeiten klicken
          – Im Bereich Wörter bleiben
          – Auf die Sprache oberhalb der Wortliste klicken
          – Auf den Reiter Abfrage klicken
          – Das Feld „Eingaben streng bewerten“ mit einem Haken belegen (oder den Haken herausnehmen, je nachdem)
          – Abspeichern

          Das war alles. Es geht aber nur bei Kursen, die man selbst erstellt hat.

          Viele Grüße
          Christine

  2. Hallo,
    Ich möchte KOSTENFREI Ei bisschen Italienisch lernen, was ja lt. deinen Angaben in einem Basisprogramm möglich sein sollte…! Allerdings komme ich nur bis Station 1 (Abschussrampe) und ab da ist alles gesperrt :(!
    Was mache ich falsch?!
    Besten Dank für Aufklärung und liebe Grüße
    Martina

  3. Hallo Christine,

    ich versuche seit 2 Wochen mit memrise etwas Polnisch zu erlernen.
    Leider ist es wohl so, dass bei selten erlernten Sprachen die Audiounterstüzung schlecht bis garnicht vorhanden ist.
    Gerade bei Polnisch wäre es zwingend nötig zu hören wie man die Worte mit der „seltsamen“ Buchstabenanordnung ausspricht. 🙂

    Ich versuche es dennoch weiter, denn bisher gefällt mir memrise definitiv am besten.

    Gruß,
    Jan

    • Christine

      13/06/2017 at 23:22

      Hallo Jan,

      das ist schade, dass die Audiounterstützung bei Memrise bei den seltenen Sprachen schlecht ist. Vielleicht kennst du einen Polen, der dir einen Kurs vertonen könnte? Falls ja, zeige ich dir gerne, wie das geht.
      Mit Polnisch habe ich leider überhaupt keine Erfahrung. Meine Sprachen sind alle keine „seltenen Sprachen“.

      Viele Grüße
      Christine

  4. Beata de Wendt

    26/05/2017 at 14:01

    Gibt es die Möglichkeit eigene Kurse zu erstellen, die ich meinen Schülern anschießend zur Verfügung stellen könnte?

    • Christine

      27/05/2017 at 10:19

      Hallo Beate,
      ja, die gibt es. Du kannst bei Memrise eigene Kurse erstellen, diese dann auf „öffentlich“ setzen und deinen Schülern dann den Link senden. Allerdings müssen deine Schüler ebenfalls auf Memrise angemeldet sein.

      Du gehst in die FAQ-Section (zu finden ganz unten auf der Startseite), dann auf den Eintrag „Create a course“. Dort ist ein Link integriert, den du anklicken kannst. Gib dann die Daten deines Kurses ein und stelle ihn auf „öffentlich“, wenn du alles erledigt hast. Dann kannst du den Link an die Schüler schicken.

      Deine Schüler können deinen Kurs übrigens nicht verändern. Wenn du ihnen aber auf Memrise folgst, kannst du aber sehen, wie viel jeder Einzelne im Kurs arbeitet. 🙂

      Viele Grüße
      Christine

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